Nacht. Es ruppelt etwas an der Tür. Die Scheiben vibrieren. Stille. Wieder ein Schlagen an der Tür. Fenster vibrieren. Was ist das? Wind? Gruselig. Doch der Ghost? Ich stehe auf. „Mutig“ schaue ich durch die Panoramafenster. Stille. Kein Wind. Auf der Terasse liegt Dankys. Der BabyHund. Er schläft. Hmmm. Wieder ins Bett. Versuche, einzuschlafen. Aber der Ghost ist an der Tür. Es ruppelt immer wieder. Hmmm. Was tun? Ich versuche zu schlafen. Es ruppelt. Wieder aufstehen, nochmal zum Fenster. Halbblind sehe ich Chiriba, der größere Hund, der auf der WelcomeFußmatte liegt und schläft. Direkt am Fenster liegt Dankys, zuckt wild im Schlaf. Der arme kleine Babyhund träumt schlecht. Sein Zucken ist das Ruppeln und Vibrieren. Ich geh wieder ins Bett.
Als es immer wieder ruppelt, öffne ich die Tür. Es ist nun 4 Uhr. Beide Hunde stehen vor mir. Schlaftrunken kraule ich beide in den Schlaf und lege mich selbst auch wieder für 1,5 Stunden hin. Am Morgen entdecke ich den Grund für den schlechten Schlaf von Dankys. Er hat wohl heimlich genascht und es nicht vertragen. Sein Naschzeug lag ausgespuckt auf der Terasse.
Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Boot zum Tauchen. Als wir zurückkommen, ist das Resort belagert von indonesischen Menschen. Viele geladene Gäste, darunter auch die Familien unserer Guides und des Personals.
Die große Eröffnung beginnt. Reden von offiziellen Menschen folgen, zwischendurch Tanzeinlagen der Schüler aus Manado. Dann spricht Simone. Sie ist so berührt von der schweren Zeit, die hinter ihr liegt mit all den Sorgen, so dass sie ihre Rede wegen der rollenden Tränen unterbrechen muss. Oh weh, man kann nicht helfen. Nach der Ehrung durch Simone für die 10 Männer, die dieses Resort erbaut haben, hält der Pastor eine Messe ab. Mit Gesang. Mit Beten. Mit Danksagung. Mit Gelöbnissen der ResortCrew. Mit Segnung des Resorts.
Nach dem offiziellen Teil gab es für alle Lunch. Dann durften alle Gäste das Resort anschauen. Jeder war begeistert. Wir nutzten die Zeit, mit unseren Mädels Sri und Sunshine und den anderen ManadoStaffs zu sprechen und uns endgültig zu verabschieden. Nach und nach fuhren die Gäste mit den Booten wieder fort.
Endlich wieder allein im Resort. Unsere kleine LembehFamily hatte diesen anstrengenden Tag hinter sich gebracht. Nach einem tollen Dinner saßen wir noch etwas in der „Sabar“. Dann ins Bett. Gute Nacht.

Ein Gedanke zu „Tag 3 (17) im neuen Paradies

  1. Das ist doch mal was an so einer Eröffnung teil nehmen zu können

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