Klopf?? Klopf?? Klopf?? Es klopft an der Tür. Dann ein Flattern. Der Rooster hat sich dezent angekündigt. Dann aber ganz laut der Ruf des SmokerRoosters: Kikeriki. Kikeriki. Es ist 5.06 Uhr. Mein Freund, der Hahn, hört nicht auf. Kikeriki. Okay, nach dem ca. 20. Mal Kikeriki steh ich auf. Gehe auf die Terasse. Der Rooster sieht mich und beginnt zu tänzeln. Ich kraule ihn mit den Worten „Ich bin jetzt wach, Du kannst jetzt aufhören.“ Der Rooster kräht munter weiter und läuft dabei mehrfach hin und her. Ich geh wieder ins Bett, ziehe mir die Decke über den Kopf und höre, wie Jimmy den Hahn verscheucht. Von weitem höre ich sein Krähen und schlafe wieder ein. Und verschlafe 😀
Als ich aufstehe, die ersten Regentropfen. Oh nein. Das sollte heute ein Tag zum Trocknen aller Klamotten werden. Rasch hole ich meine Tauchsachen aus der Tauchbasis, hänge sie ins Zimmer und stell die AirCondition auf volle Pulle. Beim Frühstück wird der Regen schlimmer. Es pladdert. Eine Stunde später…. Regen weg. Wind mit Sonne. Ich sortiere wehmütig Klamotten. Trockne. Rooster begleitet mich. Tidenwechsel. Kikeriki. Mit dem Rooster gespielt. Eine Runde im Pool geschwommen. LunchTime. Wieder so schön angerichtet. Mittagspause. Niko und Yvonne fahren wieder raus zum Tauchen. Die haben es gut. Aber morgen ist ebenfalls ihr letzter Tauchtag. Ich trockne weiter unsere Klamotten und ziehe weitere Runden durch den Pool. Eigentlich wollte ich noch alles in der Anlage ausgiebig fotografieren. Es ist mir zu heiß. Und wir kommen ja wieder. Irgendwann.

Außerdem beschäftige ich mich wieder mit meinem neuen Freund, dem Hahn. Nun hört er schon richtig auf mich. Er folgt mir, wenn ich sage „komm mit“ und kräht auf Kommando. So lustig.

Später sitzen wir bis zum Dinner mit Yvonne und Niko in der „Sabar“. Jimmy und Arnold vom Personal fahren ab. Wieder ein großer Abschied mit den Worten „miss you allready“ und langem Hinterherwinken, bis das Boot außer Sichtweite ist. Im Austausch kam Glen – wieder große Freude. Zum Dinner saß unsere kleine Lembehfamilie ein letztes Mal zusammen. Anschließend noch in der „Sabar“ bis spät mit Gees gesessen und erzählt. Auch habe ich mich an die neuen Aschenbecher gewöhnt, die ich anfangs nicht benutzen wollte. Sie sind handgedrechselt. Und alle haben gelacht, weil ich auf die normale Keramik-Kippenkuhle bestanden habe. Hmmm.

Eigentlich hätte Gees ins Bett gehen sollen. Er sah sehr müde aus. Aber den letzten Abend wollte er unbedingt noch mit uns verbringen. Annika ging wegen ihrer Erkältung früh schlafen. Wir nun auch. Ein letztes Mal: gute Nacht.

2 Gedanken zu „Tag 5 (19) im neuen Paradies

Kommentare sind nicht mehr möglich.