Sooo…. das soll es also gewesen sein: Der letzte Morgen im Paradies begann noch einmal mit dem Krähen vom Rooster auf unserer Terasse. Unsere kleine Lembehfamilie frühstückte ein allerletztes Mal gemeinsam vor dem Restaurant am Pool. Glen machte mir 2 Pfannkuchen mit Sirup, und ich aß noch einen Haufen Rambutan. So viele nun auch nicht. Jedenfalls aß ich einiges an Rambutanfrüchten, und es blieb ein Haufen Schale übrig. Nach dem Frühstück brachen Niko und Yvonne zu ihrem letzten Tauchtag auf. Für uns 4 hieß es also nun auch Abschied zu nehmen. Anschließend begann das lustlose Packen. Zwischendrin die letzte Rechnung bezahlt. Allein im neuen Paradies waren es 31 Biere… Bei der Rechnung, die ich im alten Paradies am letzten Morgen bei Maria bezahlt hatte, habe ich gar nicht darauf geachtet, wieviele Biere es waren. Vermutlich weit über 100.

Allerdings bekamen wir dort einen Voucher auf 10 Biere wegen des unvorhergesehenen Umzuges vom Cottage in den Bungalow.

Jedenfalls benutzte ich auch den Kartenleser im neuen Paradies als erster Gast. Und ja, er funktionierte ohne Probleme.

Weiter gepackt… Klamotten waren es nicht viel, aber die Masse der Tauch- und Kameratechnik war schon enorm. Rooster merkte, dass etwas anders war als sonst und kam auf einen längeren Besuch vorbei. Dann schickte ich ihn fort. Später sah ich, wie Annika von der Rezeption ins Restaurant ging. Hinter ihr der kleine Dankys und dahinter der Rooster. Zu witzig dieser Anblick. Dann kam sie zu mir und meinte, ich könne als Erste etwas „ins“ Gästebuch schreiben und sie würde davon ausgehen, dass es ein Problem für mich darstellen würde. Ich solle mich aber bitte überwinden und es trotzdem tun 😉 Gemeint war, ich sollte die frisch geweißelte Wand vor der Rezeption mit einem Gruß verunstalten, ähm, bemalen. Okay. In englisch-indonesisch bekritzelte ich die Wand. Danach habe ich ihr noch meine Tauchmusik für die „Sabar“ überspielt. Nun würden sie immer an mich denken, wenn die Songs laufen 🙂

Später dann große Verabschiedung vom Team und den Tieren. Dann mit dem Boot nach Bitung und von dort zum Flughafen, den wir nach 1,5 stündiger Autofahrt pünktlich erreichten. Das CheckIn war wie immer für uns sehr unproblematisch. Alle waren irre lieb, und wir checkten wiederholt am FirstClassSchalter ein. Schade, dass wir im Flieger nicht diese Plätze hatten. Am Nachbarschalter trafen wir noch den Texaner Bob, der nun für 3 Wochen nach Südafrika ging, um dann nach Manado zurückzukehren. Schönes Leben hat er.

Im GoCafè noch etwas getrunken und die Lampen bewundert

und anschließend die Toilette vorschriftsmäßig benutzt. Diesmal brauchte ich zum Glück nicht auf die Stehtoilette zu gehen. Für uns Europäer unvorstellbar, dass diese noch von vielen Frauen gern benutzt wird.

Mit dem Flieger ging es dann direkt über unser Bunakentauchgebiet am ManadoResort vorbei. Ein letzter trauriger Blick. Vorm Dunkelwerden erreichten wir nach etwas über 3 Stunden den Airport Singapur.

Von Terminal 2 mit dem führerlosen SkyTrain zum T3, dieser „BioFlieger“ an der Strecke wird seit Jahren gepflegt. Im Terminal 3 hat sich in den letzten 9 Monaten auch einiges verändert: unsere geliebte Bar „Harrys“ mit Livemusik wurde durch eine ToGoCoffeeBar ersetzt. Das HardRockCafé gänzlich entfernt. Also saßen wir im SportCafé Carlsberg. Ins Wlan konnte ich mich leider nicht einwählen, weil mein TeleAnbieter „V“ nicht willens war. Ich konnte keine Sms und somit kein Passwort empfangen. Auf der Hinreise ging das noch problemlos. 

Meinen Füßen gönnte ich eine lange Massage, meinem Blut ein Carlsberger Pils und mir somit viel Ruhe und Langeweile. Zwischendurch einen Blick in den Koiteich, Orchideengarten und ins Schmetterlingshaus. Dann war die Zeit schon wieder rum.

Unser Flieger stand bereit (wer trotz Verkleinerung hinschauen kann: mit Blondinen-Kopfbedeckung). 12 Stunden Flug mit viel Musik und einem Film gingen mit Schlafpausen auch fix rum. Schade, dass ich ausgerechnet auf diesem Flug meinen Fensterplatz an Jü abtreten musste, denn wir flogen sowohl in Singapur als auch bei der Ankunft in Frankfurt bei bester Sicht direkt und sehr nah an den Skylines vorbei. Heul. Keine Fotos 🙁

Das war es also. Der Urlaub 2017 komplett aufgebraucht. Schön wars. Und ich vermisse alles schon jetzt!!!

5 Gedanken zu „Tag 6 (20) im neuen Paradies

  1. Herzlich willkommen in Deutschland. Auch wenn du keinen Urlaub, die Erinnerungen an 2017 bleiben und die vorfreude auf 2018.

  2. Up habe ich vergessen vielen dank für die tollen Bilder und Berichte .es ist immer wieder schön mit dir Urlaub zu machen. Knuddel

  3. Ach herrlich und ich freu mich, dass es für dich so witzig und lustig war. Was machen deine Bauchmuskeln?

    Ich bin noch immer der Meinung, du solltest ein Kamerateam mitnehmen, welche deinen Urlaub da festhält. Du in der Hauptrolle! Ich glaube, das wird ein super Film.

    Auch wenn ich dieses Mal nicht täglich lesen konnte, habe ich nun mit Begeisterung alles nachgeholt und ich danke dir für die lustigen Einblicke und coolen Fotos.

    Zum Thema Essen äußere ich mich nicht weiter, außer Neid und ja du hast mich hungrig gemacht :-D.

    • Danke für Dein Feedback. Im Nachhinein fallen mir noch so viele lustige Aktionen ein, die hier nicht geschrieben wurden, weil ich abends natürlich auch immer irgendwann ins Bett musste. Schade, aber man kann nicht alles schreiben. Ein Filmteam, ja das wäre echt witzig geworden für Euch. Gut, dass ich mich nicht selbst beobachten kann 🙂

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