Die bisherigen Ergebnisse meines Projekts „plumps“ haben gezeigt, man kann sich einem Thema mit ziemlich intensivem Zeitaufwand widmen, ohne dass es wirklich langweilig wird. Allerdings hat alles irgendwo seine Grenzen. Ich musste nun leider erkennen (schnief), dass ich mit meinen vorhandenen bisher genutzten Mitteln diese Grenze erreicht habe.
Alles weitere wäre purer Zufall.

An dieser Stelle möchte ich (zu meiner Verteidigung 😉 ) noch einmal verdeutlichen: ich habe keinerlei Hilfsmittel genutzt (nicht mal einen Blitz und teilweise aus freier Hand geschossen); teils aus Unwissenheit, teils aus persönlichem Ehrgeiz, dies irgendwie auch mit primitiven Mitteln hinbekommen zu müssen.

Nachdem ich jedoch mit meinem Projekt keine weiteren Fortschritte erreiche, habe ich mich im Internet nun doch ein wenig belesen und festgestellt: ich habe nichts falsch gemacht:
Dass die anderen Fotografen so irre Ergebnisse erzielt haben, liegt einfach daran, dass sie sich nicht nur auf ihr Gefühl, zur richtigen Zeit den Auslöser zu drücken, verlassen, sondern viele Hilfsmittel nutzen.
Hierbei seien Tropfen-Geber-Konstruktionen (Infusionsbesteck aus der Apotheke oder auch Babyflaschen in Stativen eingebaut), externem Blitzlicht und auch sogar Lichtschranken zum Auslösen des Blitzlichts, als einige wenige Hilfsmittel genannt.
Kein Wunder also, dass die Ergebnisse anderer Frotografen viel schöner, schärfer, extravagant – einfach toller sind.

Insofern werde ich mir nun selbst für die viele Geduld auf die Schulter klopfen und mit einem weinenden und einem lachenden Auge dieses Projekt mit dem Urteil „nicht ganz gescheitert oder doch…“ abschließen.

Nachtrag:
Bei den folgenden 3 Fotos hab ich mich einem einfachen Hilfsmittel bedient, dem Blitz. So viel mehr macht es aber auch nicht aus, find ich.

3 thoughts on “Projekt “plumps” – Ich gebe auf

  1. Bin ehrlich gesagt schon immer davon ausgegangen, dass die sich gewisser Hilfmittel bedienen. Gerade in der heutigen Zeit.

    Falls Du Lust & Zeit hast. Am 27.03. nehme ich mit Alexandra im Karlsruher Zoo gegen 09:30 Uhr Schwimm- und Tauchunterricht. Außerdem widmen wir uns dem Thema „Fensterpflege“ 😉

  2. Heul – oh nee.
    Am 27.3. bin ich frühestens gegen 18 Uhr wieder in Süddeutschen Gefilden. Schade. Heul.

  3. Ach Du… ich find’s echt gelungen, so ganz ohne Hilfsmittel – möcht mal die Hilfsmittelverwender sehen, was für Foto’s rauskommen, wenn sie das ohne machen würden. Und außerdem mit Hilfsmittel das kann jeder, ohne nicht ;-)!

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