Nach dem Aufsetzen der Maschine gab es von fast allen Passagieren Applaus. Dieser war sicher nicht der Flugleistung, sondern der tatsächlichen Ankunft in GR und außerdem der Dankbarkeit des Bordpersonals für den wirklich netten Service geschuldet. Vom Flughafenbus auf dem Weg zum Terminal konnten wir schon MB sehen, die uns abholen würden. Wir winkten uns wie wild zu. Kurz nach uns setzte auch die Maschine von L. auf. Sie trafen wir noch in der Kofferausgabe und begrüßten uns lang und sehr herzlich.
Mit den Taschen zogen wir zum Ausgang. Dort standen MB jeweils mit einem selbstgemalten bunten Schild mit unseren Namen, Kosenamen und Bildchen. Herzallerliebst. Das brauchen die geschundenen Seelen jetzt!!! Herzlich begrüßt. Endlich raus in die Freiheit an die Frischluft. Im Ausgang trafen wir auf P. und Wuff Edu. Ich konnte nur ganz kurz Hallo sagen und umärmeln und musste dann aber wirklich raus.
Stickige Luft schlug mir entgegen. Und es war mir so egal. Nach 2 Tagen in „Gefangenschaft“ bei künstlicher Luft der 1. Moment von Freiheit. Mit MB nach Limni.

Zimmer belegt, diesmal im Haus Regina, sehr sehr schick. Bier auf Balkonien. Dann ins Bett.

Zante – Tag 1
Aufstehen. Kaffee/Cappu auf Balkon. Bepackt mit dem Tauchzeug zur Basis. Als erstes trafen wir MB beim Frühstück, dann Olli vom letzten Jahr. Check in. D., B., A. herzlichst begrüßt und geknuddelt. Kisten gepackt, Flaschen gecheckt. Zum Hafen. I. begrüßt. OneWayDriftDive Ostwand. Zurück zur Basis. 1. Frühstück: 3 Spiegeleier. J. von vor 4 Jahren getroffen. Zum Hafen. Marathonisi. Zurück zur Basis. Dort J. herzlich begrüßt. Ich allein bis 19.40 Uhr mit L. Dann kam der Aufruf zum Duschen per Handy. Zum Hafen. Bei Nicolas essen. Skordalia war lecker. Paprika auch. Saganaki hätt ich mir sparen können, auch wenn es lecker war. Auf Balkonien allein INA geschaut. Unglaublich: die haben das so geschnitten, dass dieses A… tatsächlich sympathisch rüberkommt.
Im übrigen war ich heute mit dem Kopf noch immer bei der Geschichte der letzten beiden Tage… Doof.

Zante Tag 2
Früh wach. Aber das Bett ist so bequem. Will gar nicht aufstehen. Mir tun trotzdem alle Knochen so weh. Zum Frühsport bergab, Wasser kaufen. Kurz ins Zimmer zurück und wieder treppab zur Basis. Mittag lecker warmen ZironenKuchen zum Frühstück. Mit Avra raus. In der Garnelenhöhle am Torbogen hab ich einem wunderschönen Gabeldorsch beim Mittagjagen geholfen, habe die Garnelen angeleuchtet 🙂  Ein ZackiSträfling lag auf einem Ausguckfelsen, und ich näherte mich ihm seitlich cm um cm. Ich wollte einfach mal neben ihm liegen und mit ihm die Aussicht genießen 😀 Beim Sicherheitsstopp einem dicken Barakuda beim Jagen und Fressen zugeschaut. Toll, wie pfeilschnell aus der Tiefe nach oben in einen Sardinenschwarm schoss (fast wie der weiße Hai) und mit Happen im Maul genauso kerzengrade wieder in der Tiefe verschwand. Diese Aktion beobachtete ich mehrere Male. Toll.

Beim 2. TG gab es eine süße Schule (ca. 50 Tiere) Kaninchen, die auf mich zuschwammen und am ersten Finger direkt vor mir mit einem Abstand von 1 m stehenblieben. Ca. 100 Augen starrten mich an. Und nun? Wir beobachteten uns eine Weile. In der Tiefe gab es 6 (!) dicke Bärenkrebse, einen dicken Drachenkopf und 2 freischwimmende Muränen. Die Höhle hab ich heut wegen Angst abgebrochen. Es lagen frisch von der Höhlendecke gefallene tonnenschwere Felsen am Boden, Und bei unserem „Glück“ in diesem Urlaub wollte ich nicht die Schuldige sein, die eine Katastrophe auslöst. Nächstes Mal sehr gern wieder. Jetzt duschen und nochmal zum Essen zu Nicolas.

2 thoughts on “Zante Teil 1

  1. Weil der Anfang so sch…. war, heißt es nicht, dass der ganze Urlaub so wird. Aber du hast recht, man muss nichts herausfordern und schon gar nicht, wenn man ein ungutes Gefühl hat. Vernünftig!

    Genieß deinen Urlaub! Die Tauchgänge klingen schonmal sehr gut!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.