16.09.2018

Nach einem guten Frühstück mit wunderbaren selbstgebackenen Brötchen und einem wirklich guten CrispJoghurt wurden ein letztes Mal die Koffer gepackt und im Fred verstaut. Von den Pensionswirten konnte man sich nicht verabschieden, sie waren nach dem Frühstück nicht mehr zu sehen.

Auch wenn heute die große Rückreise bevorstand, nahmen wir uns noch die Zeit, am Strand von Esbjerg uns die Nordseeluft um die Nase wehen zu lassen und auf Muschelsuche zu gehen. Nach diesem Stopp ging es auf die südliche Rückreisetour.

In Ribe kehrten wir auf den bekannten Parkplatz vom Vorabend zurück, um die Stadt bei Tageslicht auf uns wirken zu lassen.

Wir liefen noch einmal ein paar Wege vom Nachtwächterrundgang ab. Wirklich schöne Häuser gab es hier. Manche waren so krumm und schief, dass man sich kaum vorstellen konnte, dass sich die Türen dort problemlos öffnen ließen, von einem ebenen Fußboden ganz zu schweigen. Zurück beim Fred richteten wir uns auf eine längere Tour ein. Kurz vor der dänisch-deutschen Grenze lenkte uns der Kaffeedurst auf den Parkplatz eines dänischen McDoof. Danach ging es tatsächlich Richtung Deutschland. Auf den deutschen Autobahnen gab es keine ohne Stau, so dass wir frühzeitig auf die Bundesstraße wechselten.

In Uelzen wurden noch einmal die Füße bewegt. Wenn man schon einmal in der Nähe ist, konnte man sich den 100 H2O-Bahnhof ruhig anschauen. Am frühen Abend kamen wir dann wohlbehalten wieder zu Hause an.

Resumeé
Für Yoda hatte ich die neuen Karten für Schweden und Dänemark draufgezogen und bereits vor der Reise jedes Ziel programmiert. Lediglich die neue Unterkunft für die letzte Nacht musste ich neu eingeben. Ansonsten waren wirklich alle Ziele und einige mehr, inkl. Parkplätze abrufbar drin. Um die Suche im Navi einfacher zu gestalten, hatte ich alle Ziele mit einem für sich alleinstehenden A eingegeben. So stand alles unter den ersten in der Naviliste, und ich konnte nichts vergessen, nichts verfehlen – jahaa, schlau ich bin 😀

Geld zu tauschen, machte nur in DK Sinn, da hier zwei Pensionen in bar bezahlt werden wollten. Ansonsten war die bargeldlose Bezahlung natürlich sehr bequem. Allerdings finde ich das im Alltag nicht wirklich praktisch. Man verliert vermutlich schnell den Überblick, sofern man nicht jede Aktion direkt gleich aufschreibt. In Schweden war alles völlig bargeldlos. Die KreditCard hat also geglüht 🙂

Fähre – würde ich jederzeit wieder so machen. Ursprünglich hatte ich geplant, über Fehmarn mit der Fähre zu fahren, aber vom Verkehrsaufkommen war es via Rostock ganz sicher ruhiger. Alles richtig gemacht.

Die Unterkünfte hatte ich frühzeitig gebucht. Somit waren die Kosten nicht sehr hoch. Die Pensionen waren alle drei sehr sauber und gemütlich. Alles waren Bauernhöfe, zum Teil fernab jeglicher Zivilisation. Und es wurde abermals bewiesen: Dreibettzimmer sind möglich. Auch die Frühstücksbuffets waren allesamt mehr als ausreichend für den Start in den Tag. Und jedes hatte vielerlei Auswahl. Unser königliches Frühstück toppt natürlich so schnell nichts. Und auch das letzte dänische Frühstück war überdimensional sehr gut. Die Dänen sind also ein Frühstücksland. Das kannten wir von Italien auf jeden Fall anders. Beim Frühstück in Schweden gab es auch nichts zu meckern. Es war wirklich alles da. Und dass es nicht so „liebevoll“ drapiert war, sei mal dem Umstand geschuldet, dass der alte Mann alles allein gemacht hat. Außerdem waren wir auf dem Schwedenhof nicht die einzigen Gäste.

Sightseeing – wir haben lediglich in Kopenhagen und in Malmö die Kanaltouren bemüht. Den Rest sind wir gelaufen. Auch das war die beste Entscheidung, weil man an den meisten typischen Sehenswürdigkeiten mit dem Boot vorbeikommt. Ob sich die HopOnBusse gelohnt hätten – man weiß es nicht. Ein bissel laufen sollte man schon, wenn man nicht nur TouriZiele sehen will. Wir waren täglich immer mind. 4 km am Laufen, was ein optimaler Ausgleich zum Sitzen beim Fahren war.

Fred – Fred war toll. Er hat ohne Mucksen alle Strecken prima gemeistert und nahm uns auch Nichtstraßen nicht übel. Er ist nirgendwo angeeckt. Nur geklaut hat er – überall liegen nämlich noch Sandkrümel vom Ost- und Nordseestrand 🙂 im Fußbereich.

Unsere kleine Reisegruppe – Mädels, Ihr ward immer gut drauf: interessiert, lustig, habt alles mitgemacht. Danke für diese wirklich schöne gemeinsame Zeit. Über einige lustige Episoden werde ich noch lange lachen.

1 thought on “Skandinavien geschnuppert Teil 5

  1. Wiedereinmal rechtherzlich Dank für die sehr schõnen Fotos und dem Bericht, dass wir wieder teilhaben durften. Du findest immer sehr schöne Orte und Stellen. Es sieht da wirklich urig und gemütlich aus. Schön! Es freut mich, dass Dein Plan (bis auf die eine Pension) aufging.

    Das königliche Frühstück ist der Hammer, da hätte ich vermutlich ewig verweilen können. Das Igelhaus sieht auch sehr ungewöhnlich aus. Wie man auf so Ideen kommt!?

    Danke sehr schön! Sei gedrückt!

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