Klausurtag… Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen ­čÖü Das Arbeiten in Gruppen zu Prozessbeschreibungen h├Ątte man sich nicht nur sparen k├Ânnen – die meisten von uns haben so etwas in ihrer Anfangsphase selbst erstellt und in der Schublade liegen, man h├Ątte es auch in den hauseigenen Sitzungsr├Ąumen erledigen k├Ânnen. So aber ging viel zu viel Zeit f├╝r die Fahrerei drauf. Eine Klausurtagung mit ├ťbernachtung h├Ątte ich besser gefunden, egal. H├Ątte, h├Ątte… Ich k├╝mmerte mich gar nicht erst um eine Mitfahrgelegenheit bei den Kollegen und fuhr am Dienstagmorgen selbst – mit Fred und allein – fr├╝h genug los Richtung Gaggenau zur Akademie. Zu fr├╝h vor Ort machte ich einen ausgiebigen Waldspaziergang, genoss das Erwachen der Natur am Morgen, beobachtete einen noch schl├Ąfrigen Graureiher, lauschte dem Rascheln des Herbstlaubs und schaute mir die im Morgendunst zum Teil gruselig wirkende, vor allem aber die wundersch├Âne Umgebung an, bevor ich das Schloss mit unserem Tagungsraum ansteuerte und in meiner Gruppe die Arbeit nat├╝rlich fast allein erledigte. Hatte ich was Anderes erwartet? N├Â!!! 

Nach „erfolgreichem Tagwerk in Gruppen“ fuhren wir noch zur Sommerresidenz von Augusta Sibille, um gemeinsam in Schloss*Caf├ę*Favorite den Feierabend einzul├Ąuten. Hier kam der Wunsch einer 2t├Ągigen Klausurtagung auch von anderen auf. Aber bitte mit Nachmittags- / Abendprogramm. Als Idee wurde ein p├Ądagogischer Waldspaziergang genannt. Aha… Neben dem Chef sitzend bot ich an, ein Schnuppertauchen zu organisieren – mit der Ma├čgabe, dass man sich mit mir nat├╝rlich gutstellen m├╝sse – bevor ich jemanden versehentlich absaufen lassen w├╝rde ­čśÇ  Auch auf der R├╝ckfahrt blieb ich mit Fred allein. Die Fahrgemeinschaften l├Âsten sich nur bedingt auf. Dar├╝ber war ich sehr froh.

Am Freitag war ich beim Vortrag eines UW-Foto-Kumpels mit der Fotobuddine. Kurz gesagt, es war toll erz├Ąhlt. Sehr spannend und sehr lustig. Gro├čartig. Eine Reise, die ich wohl niemals machen werde (es sei denn, ich gewinne im Lotto) und deshalb sehr froh dar├╝ber bin, dass man sie mir so hautnah erz├Ąhlt und Bildmaterial zeigt ­čÖé Seht Ihr mich? ­čśÇ 

Am Samstag d├╝sten Fred, Kumpeline und ich wieder mal nach Speyer, zum Technikmuseum. Im I*M*A*X schauten wir uns einen Film ├╝ber den S├╝dpazifik an. Wie passend, wo ich doch in 6 Wochen dort in der N├Ąhe bin. Unglaublich, dass man in diesem Kino bei den Luftaufnahmen echt das Gef├╝hl hat, man fliegt live. Und bei den Unterwasseraufnahmen stellte sich ein Gef├╝hl vom Schweben ein. Witzig war’s.

Und dann hat man in der Stadt ├╝berall I*K*E*A-Lampen hingestellt. Nette Kunst. Verstanden hab ich sie noch nicht. Was soll mir das sagen? Dass der neue Laden im Bau ist? Das sehe ich. Er entsteht ja quasi vor meiner Nase, ca. 300 m entfernt.

Ach, und in Sp├Ątzleshausen war ich dann auch noch 2x innerhalb weniger Tage. Die Bahnfahrt mit meinen jungen Mitstreitern war wieder sehr lustig. Unglaublich, hat sich doch der Schaffner mit „Vielen Dank, dass Sie das Elend mit der Bahn heute Morgen ertragen haben!“ ├╝ber den Lautsprecher verabschiedet. Uiuiui.

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