6.20 Uhr klingelte der Wecker: aufstehen, einmal durch die Waschanlage gezogen und ab zum Frühstück. 7 Uhr kamen wir – wie verabredet – mit dem Fahrstuhl im Foyer an, das Restaurant des

NH La Marquinista wurde gerade erst geöffnet. Wir hatten zwar weder unsere Taschen dabei, noch hatten wir bereits ausgecheckt, aber wir waren pünktlich 😉 wir Looser, wir 😀   .

Schnelles Frühstück, auschecken, Auto gepackt und aus dem Hotel-Knast geholt, und dann ging es gegen 8 Uhr direkt auf die Autobahn. Die Fahrt war unspektakulär ruhig, ohne Verzögerungen mit regelmäßigen kurzen Pausen und gelegentlichem Fahrerwechsel. Nur an der einen französischen Tankstelle bekamen wir keinen Diesel, weil sämtliche BankCards abgelehnt wurden. Grrrr…, die Stimmung war danach „bombig“, aber der Sprit reichte noch locker bis zur nächsten Tankmöglichkeit. Schließlich waren wir kurz nach halb 8 Uhr abends in KA und genehmigten uns als letztes  gemeinsames Abendessen eine Currywurst, Pommes und eine Cola beim Pfälzer Grill. Dann vor der Haustür in KA die Taschen ausgeladen, und das war es dann schon mit unserer gemeinsamen Zeit. Es blieb bei einer herzlichen Verabschiedung mit den besten Wünschen für eine gute Weiterreise. Das gemeinsame Süßwasserspülen holen wir nach! Tschüß.

Resumee…. Tja, was soll ich sagen? Vermutlich wiederhole ich mich, aber ich bereue es wirklich sehr, nicht schon viel eher auf meine spanische Trauminsel von einst, trotz jahrelangen „Heimwehs“, zurückgekehrt zu sein. Nach wie vor finde ich die Griechen toll, aber die spanische Mentalität ist schon etwas Besonderes. Außerdem ist die Insel mindestens genauso schön, eher noch noch schöner, weil vielfältiger, wenn auch auf jeden Fall anders.

Das Tauchen mit dem Bahia-Team und Dieter als Käpt’n war wirklich sehr entspannt und schön. Die Unterwasserwelt bietet so unglaublich viel mehr, als es Griechenland je getan hat. Trotzdem möchte ich die vielen tollen Zeiten auf Zakynthos mit den dortigen Freunden und der Unterwasserwelt nicht missen und sie auch künftig gern besuchen. Aber: ich hätte Menorca nicht so lange vernachlässigen sollen!!!!!

Was die Wahl des Verkehrsmittels betrifft: mit dem Flieger ist man zwar fix dort, aber natürlich sehr eingeschränkt, was die Flexibilität in Bezug auf Mitnahme von Klamotten und vor allem der ganzen Fotoausrüstung angeht. Mit dem Auto kann man seine Route und das Zeitlimit selbst bestimmen und ist natürlich auch jederzeit flexibel vor Ort. Während der An- und Abreise kann man sich Sehenswertes anschauen, zusätzliche Übernachtungen einbauen, und letztlich hat man noch die Möglichkeit, für 7 bzw. 9 Stunden ein ‚Kreuzfahrt-Feeling‘ zu genießen 😀 Was will man mehr? Okay, mal Klartext: im Vergleich zum Flieger gehen für die An- und Abreise jeweils mindestens ein Urlaubstag mehr drauf, aber damit konnte ich gut leben. Wirtschaftlich gesehen wäre der Flieger natürlich wesentlich kostengünstiger. Teilt man die Sprit-, Maut-, Fähr- und zusätzlichen Übernachtungskosten durch die Anzahl der Mitreisenden (4 sollten es schon sein), lässt sich es aber auch mit diesem Preis für einen Urlaub ganz gut leben. Nur er sollte von der Anzahl der Tage vor Ort keinesfalls so kurz ausfallen, um den Kosten-Nutzen-Faktor zu maximieren  😉  

Hotel oder Appartement?

Ich würde trotz des längeren Fußmarsches zur Tauchbasis jederzeit wieder ein Appartement nehmen.

Wir hatten 2 Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche, Bad und Terasse. Das war schon toll. Genug Platz, nicht so beengt. Und das Housekeeping kam auch alle 2 Tage vorbei. Den Pool vor der Nase (oh, davon hab ich nicht mal ein Foto 🙁 obwohl wir jeden Tag um ihn herumgelaufen sind) haben wir gar nicht genutzt. Aber nett war er schon.

Trotz Appartement war es möglich, das gute Frühstücksbuffett im Bahia Restaurant zu nutzen. Wir hatten das Geschenk am Anreisetag nach der langen Fährfahrt gern angenommen, aber im Taucheralltag sind wir ja eher keine Frühstücksmenschen.

Frau Seespinne OLii: hat während der ganzen Zeit nur mit dem 8 mm Fisheye im Dome zusammenarbeiten müssen. Zum einen bot sich das bei dieser Unterwasserlandschaft an; zum anderen muss ich lernen, perfekt damit umzugehen! Das Zusammen- und Auseinanderbauen von Frau OLii ist mega einfach und geht im Vergleich zu früher fix! Da hab ich richtig Spaß dabei. Die Ergebnisse… (ich hab bisher nur die ersten 2 Tauchgänge intensiv angeschaut) – da muss der Kopf hinter der Kamera wohl noch etwas rauchen, damit sich die Fotos sehen lassen können! Aber mir war klar, dass ich diesen Urlaub lediglich dazu nutzen würde, mich mit Frau OLii anzufreunden und sie ausgiebig zu testen. Und sooo schlecht waren  die ersten Fotos auf der Schnellansicht nun auch wieder nicht.

Alles in allem: es war ein schöner Urlaub auf einer immer noch traumhaften Insel in einem noch fischreichen Tauchgebiet mit netten Menschen und viel Spaß mit unseren Freunden. Einziges Manko: viel viel zu kurz!!!

Gute Nacht nun wieder so weit entferntes Menorca!

4 thoughts on “Menorca – Tag 11 – Rückreise & Resumee

  1. Ich habe da mal 2,5 als Guide gearbeitet… auch schon wieder 7 Jahre her :-\

    Viele Grüße
    Christian

    1. Ja, daran habe ich auch gedacht und mit Jü darüber vor Ort gesprochen. Schön, dass Du immer noch hier mitliest 🙂 Grüße. Vielleicht sieht man sich mal wieder am See.

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