Am letzten Freitag hieß es schon wieder Koffer, Fotorucksack und Tauchtasche packen. Das alljährliche Fotoseminar

im Tauchturm stand an. Eigentlich sehe ich es gar nicht als reines Fotoseminar an. Für mich ist es ein Familientreffen. Ein Foto-Familien-Treffen. Zufälligerweise waren wirklich alle mir wichtigen Fotografinnen und Fotografen vor Ort, so dass ich dieses Familientreffen bestens genießen konnte. Den anderen erging es ebenso.

Für die drei Workshops Weitwinkel, Modell Fluoreszenz und Lichteffekte hatte ich mich angemeldet. Und das war auch gut so. Schließlich konnte ich mich somit auf meine neue Ausrüstung bezüglich des Fisheyes mit Dome konzentrieren und mit der Fluoreszenz fotografisches Neuland betreten.

Freitagabend war Ankommen, Orgakram erledigen, Imran hielt einen Vortrag über Stilfindung und das gesellige Beisammensein kam auch nicht zu kurz. 

Samstag war ich dann von 10 Uhr  bis 15.30 Uhr im Weitwinkel-Workshop beschäftigt.

Von 15.30 Uhr bis 23 Uhr durfte ich im Fluoreszenz-Workshop dazulernen. Hierfür wurde über viele Stunden ein Modell mit entsprechender Farbe angemalt, und wir haben in einer Bastelrunde unsere Objektive und Blitze präpariert.

Fürs Shooting blieben jedem nur ein paar Versuche; die Zeit war knapp, und das Modell am Frieren.

Da die Vorbereitungen für Modell und Technik sehr viel Zeit in Anspruch genommen haben, wurde es wirklich spät, das Gesellige fiel bei mir deshalb etwas kurz aus.

Der Workshop Lichteffekte wurde dann am Sonntag unser Tagesprojekt. Auch hier habe ich wirklich einige gute Anregungen mitnehmen können.

Auch wenn es merkwürdig aussieht, hier schalte ich gerade die Sklaven auf dem Rücken von Ortwin ein (made by Andiline).

Zeitungsausschnitt des Regionalblattes.

Mit ein paar wenigen Fotografen bildeten wir am Sonntagabend die letzte Gruppe, die den Tauchturm vor der Schließung betauchten, weil er nun komplett renoviert wird. Und wir waren nicht allein: es hatten sich nach Ausschreibung 27 Hundebesitzer angemeldet, die ihre Hunde im Turm schwimmen lassen wollten. Das wollte ich gern miterleben.

Es war lustig zu sehen, wie die größeren Hunde plötzlich ganz klein und die kleinsten Hunde wagemutig wurden. Schließlich bedeutet ein Sprung ins Wasser nicht, dass unter den Hundefüßen noch Grund erreichbar ist. Der Tauchturm ist immerhin schlappe 20 m tief 😉  Nur insgesamt 3 Hunde waren nach anfänglicher Vorsicht fast nicht mehr zu bremsen und paddelten kurzzeitig immer wieder herum.

Es war lustig anzuschauen.

Wir hatten alle viel zu lachen und haben auch das ein oder andere Foto versucht zu schießen. Schließlich ging es dann gegen 19 Uhr zurück auf die Autobahn. Schön wars. Alle waren sich einig, egal, was für Workshops, auch im nächsten Jahr steht ein Foto-Familien-Treffen an 🙂