Tag 7

Geplant war, auszuschlafen, Mittag zu essen und mit A. gemütlich tauchen zu gehen.

Nach dem Hellwerden wurde es direkt wieder dunkel. Sturm. Gewitter. Sogar etwas Hagel war dabei.

(Fotos oben: Berg da. Berg weg)

Ich stand auf, rettete alle Sachen vom Balkon, hoffte, dass der Kangoo auf seinem Hang durch das viele Wasser nicht ins Rutschen geraten würde und legte mich mit meinem Cappu wieder ins Bett. Abwarten. Nach 1 Stunde und einem weiteren Cappu im Bett wurde es wieder schön mit Sonne und so 😀  , aber das Meer tobte und grollte weiter. An eine Ausfahrt war nicht zu denken.

Gut dass ich heute nicht in der Küche stehen würde – wenn Taucher sich nämlich langweilen, essen sie Unmengen 😀  Am Tresen habe ich meine leckere Gemüsepfanne geschmatzt. Ab und zu bedient.

Gegen 15.30 Uhr fuhren wir in das Dorf und haben uns von der freundlichen Bäckersfrau bedienen lassen. Sie freut sich immer sehr, wenn wir kommen.

Zum Kalorien verbrennen sind wir in den Hafen gelaufen gefahren 😀

Zurück in der Taverne – dort wurde heute auch gebacken, verkosteten wir Quarkbällchen und Kuchen. Lecker. Den obersten Kalorienpegel erreicht, würde ich meinen.

Gegen 19 Uhr kurz aufs Zimmer und noch 2 Stunden schön im RockCafé zusammengesessen. Nach 0 Uhr ins Bett.

Tag 8

Kaum war Jü aus dem Haus, fiel ich wieder in den Tiefschlaf. Total verschlafen. Als ich gegen 11 Uhr in die Taverne kam, waren alle Arbeiten bereits erledigt. Es reichte gerade noch zum Tische klarmachen für die Mittagsgäste. Hier und da noch Kleinigkeiten vorbereiet, und dann war auch schon Zeit, die Frau OLii zu holen. Tanks prüfen, Kiste aufs Töff geladen, mit A. zum Hafen gelaufen. Auf dem Neraki eingeladen. Abfahrt. Am Flintenlauf / 2FingerRiff mit A. ins Wasser. 26 Grad. Hui, war das warm. In der Höhle ging es nur sehr langsam voran. Dünung. Am Lauf selbst konnte ich gar nicht so schnell bremsen, so fix hat mich der Sog zum Schmetterling gezogen. Menno. Mir blieb gar keine Chance, die OLii zu richten. Vorm Schmetterling wuselten Fische in der Dünung; die zu bewundern, blieb mir nur wenig Zeit – ich konnte mich nicht halten. Zurück, rechts raus durch den Kanal und links herum zum Boot. Wir sahen einige große Zackis, einen dicken Drachenkopf und eine blaue Makrele. Schön war dieser erste wegen der Dünung in der Höhle nicht ganz so entspannte Täuchling.

Nach einer Stunde auf dem Boot tauchten wir bei Dick & Doof erneut ab. Auch dort sog uns die Dünung kurz ein und spuckte uns hinter dem Kanal wieder aus. Aua, mein Ohr. In die Altarhöhle bin ich dann gar nicht mehr rein. Wir sind außen rum zurück und haben noch die kleine Höhle und den kleinen Spalt mitgenommen. Mein linkes Ohr wollte nicht mehr und so dümpelte ich im 3 m Bereich herum.

Zurück in der Basis Sachen gespült, kurz erzählt, rauf ins Zimmer geduscht und dann beim MezeAbend mitgeholfen. Kaputt, aber glücklich ins Bett.