Tag 10

Früher aufgestanden. In die Taverne. Habe Rühr- und Spiegeleier auf Bestellung ausgetragen, die L. in der Küche im Akkord zubereitet hatte. Treppauf. Treppab. Gegen 9 Uhr Ausrüstung aufs Töff und zum Hafen gelaufen. Im Ort wie immer von allen Laden- und Restaurantbesitzern freundlich begrüßt worden und natürlich  zurückgegrüßt, gescherzt, gelacht. Auf’s Boot zum Tauchen mit der „CatCat“ als Doppeltank.

Die Insel unter Gewitterwolken mit tornadoähnlichen Trichtern. Wir sind dem schlechten Wetter davongefahren. Peluso Beach, „Guiding“ für N., der auf der Insel aufgewachsen ist. Sind über Seegras mit Steckmuscheln und kleineren Felsen mit Oktopanten gedümpelt. War ruhig und schön. In der Mittagspause, die wir wegen des FlachDümplers nicht wirklich ausweiteten, vom Sandwich abgebissen und warmen Tee getrunken. Tauchplatzwechsel zum Peluso „Wrack“ (SchrottTeile).  Also fast dieselben Tauchplätze wie gestern wegen des miesen Wetters. Es ist eben Herbst. Mir konnte es nur recht sein, hatte ich doch am Vortag nur die riesigen ZackiSchweinchen gesehen. Diesmal auch die diversen Wrackteile gefunden, P. hatte gut geankert: Mastbaum, Maschine, Ketten, Amphoren und Dachschindeln etc. lagen direkt unter uns (Ladung div. Schiffe, die hier aufs Riff liefen, aus dem 500. bzw. 18. Jh.) gefunden, das war nett anzuschauen. Zurück in der Basis die Ausrüstung gespült. Kurz aufs Zimmer zum Duschen. Fischabend: Mit L. Holz für den Kamin geholt.

Es gab auch Glühwein; der Erste dieser Saison. 24 Gäste bedienen etc.. Mir macht es immer noch großen Spaß; ich kann so gut abschalten dabei. Gegen 23 Uhr war Schluss. Mit Jo. allein vor der Taverne noch bis 0.15 Uhr erzählt. Ihr Handy hatte sich nach 3x falscher Pin abgeschaltet. Mist. Scheinbar konnte sie den alten „angebissenen Apfel“ jedoch daheim retten und zum Weiterleben überreden.

Gute Nacht Zante.

Tag 11

Halb 8 aufgestanden, kurz nach 8 Uhr in die Taverne. Bis 8.50 Uhr Bestellungen für Rühr-/Spiegeleier aufgenommen, serviert. Kurz aufs Zimmer, OLii fertiggemacht. Ausrüstung in der Basis aufs Töff geladen. Zum Hafen gelaufen. Mit I. auf der „Avra“ erzählt und die Ruhe genossen, bis die anderen Taucher zum Beladen kamen. Es ging zum Ostriff (keine Barakudas. Dafür 3 jagende Makrelen), und ich „durfte“ vorab einen CheckDive mit einem Gast machen. Einen Rotfeuerfisch entdeckt und viel große Zackenbarsche gesehen. Einige Taucher folgten mir wiedermal, so dass ich mit meinem roten Kopftuch erneut den „Reiseleiter“ mimte.

Anschließend haben mich einige von den neuen Gästen gefragt: „Ach, Du tauchst und guidest auch? Das ist ja toll. Wir haben durch Dich sehr viel gesehen“ 😀   😀 

Nach dem Tauchen zurück in der Basis die Ausrüstung gespült, im Restaurant geholfen, das Fahrrad geschnappt und bei Chr. im Supermarkt für die Basis eingekauft. Gleich zurück, die Trinkröhrchen entpackt. 100 Stück. Mist: ich BlödTrottel hab nicht gesehen, das jedes Einzelne in Folie eingeschweißt war  🙁   A. hat mir zum Glück geholfen, die Halme zu entpacken 🙂 danke nochmals dafür!! So viel Müll. Wären die vielen Wespen nicht, wäre ich dafür, ganz und gar darauf zu verzichten.

Gar nicht aufs Zimmer, sondern in der Taverne geblieben; gleich Bestellungen angenommen, serviert, abgewaschen. Griechische Kaffees mit Gaskocher zubereitet etc. Gegen 19 Uhr Feierabend. Geduscht und direkt mit Jü zum RockCafé gelaufen. FeierabendBierchen. Ins Bett. Aua meine Knochen. Aber immer noch toll, mithelfen zu können – genug Spaß habe ich mit allen dabei   😀  

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