7.30 Uhr wach. Richtig wach. So richtig mit Langeweile, so wach. Am Handy gedaddelt bis 8 Uhr. Dann aufgestanden, Waschanlage – ich liebe Fußbodenheizung! A. war dann auch wach.

Gegen halb 10 Uhr zum Frühstück ins Café Risø. Leider hatten wir nur ein schickes Doppelherz auf dem Kaffee, keinen Wal. Na toll, aber ich wollte doch so gern einen Wal 🙁   Lecker war das Frühstück trotzdem!

Anschließend sind wir auf GeoCachingTour gegangen. Ich habe sogar einen gefunden, einen habe ich gesehen. Irgendwann begann es zu regnen, schade. Wir liefen zurück zum Hotel, Akkus in die Ladeschalen legen, und wieder raus, ins ShoppingCenter.

Wir amüsierten uns köstlich über diverse lustig angebotene Waren und freuten uns über das wirklich hübsch weihnachtlich dekorierte Kaufhaus. Nach ausgiebigem Treibenlassen brachten wir unsere Einkäufe ins Hotel, drehten noch eine Runde im Supermarkt, ruhten im Hotel etwas aus und flanierten gegen 16.30 Uhr wieder Richtung „Pastafabrikken“.

Ich mag den Laden. Von dort aus war es nur ein Katzensprung zum Treffpunkt von „Destination Tromsö“, mit denen wir auch schon gestern (und ich bereits im letzten Jahr) on Tour waren. Guide Worry grinste, als er uns erkannte. Wir saßen wieder im Bus vorn. Heute würde es schwierig werden, die Polarlichter zu finden. Der komplette Norden lag unter einer dichten Regen/Schnee-Wolkendecke. Wir fuhren Richtung Skibotn, in die LyngsAlpen. Hier liegt ein Camp von D.T., in dem ich im letzten Jahr meine AuroraFotos geschossen habe, aber die Wolkendecke war viel zu dicht. Also weitergefahren. Direkt an der norwegisch-finnischen Grenze bei Kilpisjärvi machten wir es uns auf einem Parkplatz „gemütlich“.

Lady Aurora tanzte durch die Wolkenlöcher. Wir genossen den Anblick und brachten die Auslöseknöpfe unserer Kameras zum Glühen. Auch heute beachteten wir das Lagerfeuer, Getränke und Essen nicht. Wir wollten uns einfach nur vom Anblick verzaubern lassen. Als sich die Wolkendecke wieder schloss, fuhren wir 2,5 Stunden zurück nach Tromsö. Der Busfahrer war echt waghalsig. Trotz glatter Fahrbahn und mehrmaligem Piepsen seines IceWarners fuhr er mit dem Bus die Höchstgeschwindigkeit. In Tromsö stiefelten wir direkt zum Hotel, Lady Aurora tanzte ganz sicher über uns, war aber durch die Regenwolken leider nicht zu sehen. Gute Nacht Tromsø.

Tag 3

Der Morgen begann recht langsam gegen 8.30 Uhr. Frühstück machten wir im Hotelzimmer; im Supermarkt hatten wir am Vortag bereits Kaffee und die leckeren SmashRiegel eingekauft. Anschließend ging es zum GeoCaching. Gleich den ersten Cach habe ich gefunden – Yippih. Alle anderen Suchen blieben leider erfolglos. Wir waren zwar an den richtigen Stellen, aber die CachingDosen waren nicht auffindbar; entweder weggenommen oder im Schnee versunken.

Über die TromsBrücke nach Tromsdalen gelaufen, die nördlichste Kathedrale angeschaut und wieder zurück.

Überall mal hier und da einen Stopp zum Fotografieren eingelegt.

Wenn Tromsø keinen Schnee hat, sieht es gar nicht so schön und romantisch aus. Schade, dass es zu warm war. Viel zu warm für diese Jahreszeit. Später sind wir ins Hotel, haben uns kurz ausgeruht und sind dann zum Essen ins „Egon“ gelaufen.

Das Interieur sah sehr nach norwegischer Fischerei und Jägerei aus;

erst als ich zur Toilette ging, erkannte ich, dass der Name „Egon“ tatsächlich von der Olsenbande hergeleitet wurde. Wir gönnten uns mal so richtig was.

Mein tolles Essen war zum selber Basteln und anschließend musste es ein tolles Dessert, Schokoladenfondant, sein. Nach der Völlerei machte weiteres Fotografieren keinen Sinn, das Wetter war zu schlecht.

Wir liefen zurück ins Hotel und quasselten noch lange. Am nächsten Tag würde A. nach Hause fahren. Gute Nacht Tromsø.

2 thoughts on “Nordlichter und Wale – Tag 2 und 3

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