… und hoffentlich nicht an mir vorbei ­čśë

Unglaublich, da ist der 1. Monat des utopisch klingenden Jahres Zweitausendzwanzig schon wieder vorbei.
Mein Jahr begann krank. W├Ąhrend die anderen Vier einen wundersch├Ânen Spieleabend genie├čen konnten, lag ich im wundersch├Ânen Hoheloheschen bei Tee mit Schmerzen und Angst um meine beiden Racker auf dem Sofa vorm TV. Wegen meines Zustandes verga├č ich bei der Abreise von daheim sogar die wichtigen Utensilien f├╝r mein Silvesterritual. Gl├╝cklicherweise suchte und kramte die Familie solange, bis f├╝r jeden eine Wunderkerze gefunden wurde. Mitternacht gab es einen Schluck Sekt, meine Wunschwunderkerze und ein sch├Ânes kleines Feuerwerk vorm Haus.

Es war niedlich zu beobachten, wie das bereits in die Jahre gekommene Geschwisterp├Ąrchen beim gemeinsamen Raketenz├╝ndeln Spa├č hatte.
Die folgenden zwei Wochen d├Âste ich daheim vor mich hin.
Als ich meinem Arbeitgeber wieder zur Verf├╝gung stand, gab es auch nichts Anderes mehr au├čer Arbeit f├╝r mich.
Manchmal dachte ich dar├╝ber nach, was kommen w├╝rde, was man planen und was davon wirklich leisten k├Ânnte.
Ein rundes Jahr bedeutet auch ein runder Geburtstag f├╝r mich. Einen Geburtstag, den andere lieber vermeiden w├╝rden, ich mir doch aber so sehr w├╝nschte. Der urspr├╝ngliche Plan, mich in meinem Indonesien von Freunden feiern zu lassen, hatte ich kurzfristig verworfen, als das Urlaubsangebot f├╝r 2021 ├╝berraschend  eintraf und die Anzahlung direkt f├Ąllig wurde. Die materiellen und die Urlaubsw├╝nsche waren mit den begrenzten Mitteln irgendwie nicht vereinbar.

In diesem Jahr sollte eine NeueMesse f├╝r Taucher zeitgleich mit unserer „StammMesse“ stattfinden. Viele haben die NeueMesse boykottiert – wir aber wollten sie uns ansehen.

Schlie├člich fuhren wir nach Frankfurt. Die Parkm├Âglichkeit im Parkhaus kostete ├╝bertriebene 15 Euro. Der Eintritt 11 Euro, hatte man einen entsprechenden Verbandsausweis dabei, 9 Euro. Viele murrten beim Einlass deswegen, aber im Internet stand es un├╝bersehbar geschrieben. Informieren ist eben doch alles!
Als wir in die Halle kamen, g├Ąhnte uns eine leere Stille an. Okay, sehr ├╝bersichtlich; „In 5 Minuten ist man durch“ / „vielleicht 10“ waren unsere ausgesprochenen Gedanken. Wir entdeckten recht schnell den IndonesienStand, unsere Freundin an Kr├╝cken – oh nein, oh weh. Mit 66 ├╝ber den Hund zu fallen, war keine gute Aktion. Sie hat nun mehr Metall in, als Speck an sich. Es folgte eine gewohnt mega herzliche Begr├╝├čung, die ziemlich deutlich machte, wie gern wir uns m├Âgen. Kurz darauf fielen wir mit der T├╝r ins Haus: sagten, dass wir in diesem Jahr nicht kommen w├╝rden und ernteten ein unglaublich trauriges Gesicht mit glasigen Augen. Oh je, mir fiel es auch nicht leicht, war es doch ihre Idee, meinen Geburtstag auszurichten. Unsere Freundin machte uns ein Angebot, ├╝ber das wir noch einmal nachdenken sollten – das wollte ich jedoch nicht, das Angebot. Nachdenken schon.

Sp├Ąter trafen wir unseren lieben JuniorGriechen, einige GriechenG├Ąste vom letzten Herbst und f├╝hrten ein gutes langes Gespr├Ąch mit dem Bruder des MoanaEigners, auf dessen Schiff wir in 2021 „anheuern“ w├╝rden.

Eine weitere Arbeitswoche verging. Um einen ├ťberblick ├╝ber W├╝nsche und M├Âglichkeiten zu verschaffen, malte ich Rechnungen auf, welche mich an fr├╝her erinnerten… es musste irgendwie gehen! Einige W├╝nsche strich ich z├╝gig von dieser Liste, f├╝r andere brauchte ich etwas l├Ąnger, schlie├člich lie├č ich nur noch eine Handvoll ├╝brig.

Und schon stand die Messe in D├╝sseldorf an. Parkplatz 10 Euro, Eintritt 19 Euro, als VIP 17 Euro. VIP – k├Ânnen ­čśÇ   Erster Stand und Stop: die Griechen. Auch hier wieder die gewohnt herzliche Begr├╝├čung – wie sch├Ân.
Anschlie├čend suchten wir unseren Verbandsstand. Falsche Halle. Wir trafen auf unseren alten Verband, der uns mega freundlich begr├╝├čte und auf einen Kaffee einlud. Nee, so lang wollten wir nicht bleiben.

Als wir in der 2. Halle eintrafen, rief uns unsere Indonesische Freundin hinterher, die wir bei dieser neuen Hallenaufteilung komplett ├╝bersehen hatten. Wir sprachen nochmal ├╝ber den Mai, und sie erz├Ąhlte uns, dass alle im Resort schon sehr aufgeregt seien, als sie am Morgen erfuhren, dass wir nun doch kommen w├╝rden. Wir freuen uns auch!

Danach war alles wie immer: man traf  ├╝berraschend hundertmillionentausend Leute, fiel in zweihundertmillionentausend Arme, hatte viele lustige, interessante, informative, planende Gespr├Ąche.

Wegen der irremachenden Hallenplanung, dem Umstand, dass es der 2. Samstag und somit voll war, kam man zu nichts. Das Portemonnaie blieb zu, was nicht das Schlechteste war.
Relativ fr├╝h, aber ohne Stau fuhren wir nach der gewohnten Abschiedsrunde heim.

Am Sonntag traf ich mich mit Kim, und wir holten unseren allj├Ąhrlichen Neujahrsspaziergang mit den Wuffels nach. Anstrengend, weil noch geschw├Ącht und vom Marathon am Vortag m├╝de, war es wieder wundersch├Ân, so viel zu laufen.

Schlie├člich hielt der Januar nur noch einen Termin parat: das Trockentauchen der T├╝mpeltaucher, das Schnitzeln bei Jack S. mit ohne Tauchen. Sch├Ân war es, dass wir 5 mal wieder zusammen sa├čen. Jetzt muss das nur noch mit dem Tauchen klappen ­čÖé

Traurigste private Nachricht des Monats. TokTok Rooster ist eingeschlafen. Du bleibst uns allen mit Deinen lustigen Aktionen unvergessen.

Tja, und das Letzte (im wahrsten Sinne des Wortes) in diesem Monat war dann das Vondannenziehen der Engl├ĄnderMenschen um null Uhr ­čÖü

2 thoughts on “Das Jahr zieht fix los

  1. Sch├Ân dass Du Deinen Geburtag nun doch in Indonesien feiern wirst! Dann w├╝nsche ich Dir einen guten Start in die erste Februarwoche!

  2. Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt! Sch├Ân, dass es eine M├Âglichkeit gibt, Deinen Geburtstag wie geplant zu feiern. Du hast es verdient!

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