Ein paar Tage Büro mit vielen Überstunden zwischendurch ging es an einem nächsten Freitagmittag wieder auf die Autobahn, erst Richtung LU, dann gleich weiter nach Sint Annaland in den Niederlanden, wo wir am Nachmittag dank SuperFred gut gelaunt im Wohnpark eintrafen. Kurzes CheckIn an der Rezeption und auf zum Haus, welches sich in den Straßenzügen links, rechts, links, rechts, auf der linken Seite als drittletztes Objekt befand. Yippih.

Wow, wie groß. Wow, wie schön. Wow, was für eine Ausstattung, wow, wow, wow!!! Nach all der Bewunderung für das einfache, aber sehr schöne Haus mit Garten und eigenem Steg zum See hinter dem Deich direkt an einem Tauchplatz zog es uns zum Meer. Wir genossen Sonne, Wind und Welle – das Wasser war irre klar. Zu gern wäre ich direkt hineingesprungen. Aber wir mussten noch auf Nahrungssuche gehen. Im Jumbo fanden wir alles, was wir brauchten. Merkwürdig war es, das erste Mal seit Monaten ohne MNS im Markt einkaufen zu gehen. Irgendwie fühlte ich mich nackt und unsicher. Nirgends benötigte man den SchnutenPulli. Seltsam! Später saßen wir auf unserer Terasse am Häuschen und schnatterten mit den Vögeln bis tief in die Nacht um die Wette.

Samstag:


Unser erster Weg führte uns nach dem Aufstehen, für mich ohne Frühstück, zu den „Flaminguinen“ in Battenoord. Wow, 56 in Holland wildlebende Flamingo-Tiere – wunderschön. Nach ausgiebigem Staunen meinerseits fuhren wir in das versnobbte Middelharnis, gingen shoppen

und machten eine kleine Pause am Hafen. Anschließend trollten wir uns zu DEN Attraktionen bei Den Haag, auf dessen Weg wir aus dem Auto heraus die Wildpferde entdeckten. So toll zu sehen, wie diese wild lebenden starken Tiere frei und selbstbestimmt durch das Seewasser liefen und scheinbar ihr Leben genossen.

In Den Haag angekommen, suchten wir den direkten Weg zum Riesenrad und zur lebhaften Strandpromenade

mit den tollen Kunstobjekten in Scheveningen.

Mit dem Riesenrad auf Säulen im Meer drehten wir bei Wind und Welle einige Runden. Die schöne Aussicht konnte ich trotz der Wackler gut genießen. Zurück in Sint Analand verbrachten wir im Häuschen mit einem schnellen, selbst gebratenen Abendessen und ein paar Gläschen Hugo und Likör den Abend.

Sonntag:
Frühes Aufstehen war angesagt, damit die „Frisia“ in Zierikzee nicht ohne uns auf Robbensafari gehen würde. Diesmal auch mit gemeinsamen Frühstück. Fred auf altbekanntem Parkplatz der letzten Jahre geparkt, liefen wir auf der Allee zum Hafen und warteten artig vor dem Schiff.

Ursprünglich war unser Platz unter Deck vorgesehen, aber das wollte ich natürlich nicht, und so bekamen wir auf Nachfrage einen Tisch auf dem Oberdeck zugewiesen, was bei knallender Sonne für S. einen Sonnenbrand zur Folge hatte. Eine warme Chokomel met Slagroom wärmte uns an diesem noch kühlen Morgen etwas von innen. Nicht, dass es kalt gewesen wäre, die Sonne knallte, wie erwähnt, nur so auf die Haut, aber auf Schiffen ist es nun mal durch den Fahrtwind halt etwas kühler.

Unter der schönen Zeelandbrug ging es hindurch zu der nahegelegenen Seehundbank.

Die meisten Tiere lümmelten faul in der Sonne. Nur wenige schwammen flink im seichten Wasser. Wieder zurück im Hafen angelandet und Fred abgeholt, ging es von Zierikzee zu einem schnellen Schnapskauf nach Renesse und direkt weiter

zum SportStrand am Browersdamm, an dem wir aber nur kurze Zeit verbrachten. Zum Mittagessen fuhren wir weiter zum Strandpavillion bei Ouddorp und flanierten anschließend etwas in Ouddorp City. Ein letztes kurzes Mal bei den Flaminguinen den irre schönen Anblick genossen und den Abend im Häuschen mit Salat und dem restlich vorhandenen Alkohol ausklingen lassen.

Montag:
Frühstück. Klamotten packen. CheckOut. Heimweg mit 3 Zwischenstopps.

Bergen op Zoom – verschlafener Ort – fast alle Geschäfte  geschlossen. Shopping nicht möglich.

Roosendaal – auch hier teilweise Stille, bis ich eine Einkaufspassage entdeckte. Und was für eine! Ui, ich mimte die Wunderblume und konnte mich gar nicht sattsehen.

Oft musste ich zweimal hinschauen, ob die Menschen echt oder Puppen waren. Selbst die Gäste und die Musiker in der Bar, nicht alle waren echt.

An einem Marktstand, der fast ausschließlich Nüsse handelte, entdeckte ich WallNuss-ähnliche Nüsse. Schmaler, dunkler – aber nach einer Kostprobe wesentlich leckerer als alle Nüsse, die ich bislang gegessen habe. PecanNüsse!!

Einen weiteren Zwischenstopp legten wir in M`Gladbach ein, bevor es über LU zurück nach KA ging.

Das Tauchzeug durfte Nordseeluft schnuppern, aber nicht fühlen. Schade, war doch der Taucheinstieg direkt vor der Tür, nur blieb keine Zeit. Nächstes Mal, irgendwann.

1 thought on “JGZ-Log8 NL Zeeland die 1. mit S.

  1. Die Einkaufspassage sieht so schön aus, wie Du sie beschrieben hast! Und ich bin mehr als froh, daß Ihr die Flaminguine und die Wildpferde entdeckt habt. 😉
    LG Andrea

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