Unser gemeinsames letztes Mal liegt 6 Jahre zurĂŒck, und eigentlich hatten wir ein weiteres Mal in 2015 bereits gebucht – doch dann wurde ich damals so krank 🙁 und wir mussten stornieren. Seither hatten wir uns vorgenommen, „aufgeschoben ist nicht aufgehoben!!“, es gibt ein nĂ€chstes Mal. Nun also, am letzten Wochenende – wir hatten das letzte Doppelzimmer im Taucherhotel bekommen – sollte es soweit sein. Yippih!!!

Freitag

FrĂŒh am Morgen erreichte ich staulos Kölns Innenstadt und spielte Tetris  lud die Sachen von A. in den Fred. Dann ging es los. Auf demselben Rasthof wie vor 6 Jahren machten wir eine kurze Pause, bevor uns NaviYoda nach Belgien durch wunderschöne kleine idyllische Orte auf zum Teil Feldwegen fĂŒhrte. Dann waren wir angekommen: unser 1. Fotospot – die durchsichtige Kirche, die A. nur Tage zuvor im Internet entdeckte.

Außen

Innen

Wunderschön und je nach Standort und Blickwinkel brachte sie völlig neue Eigenschaften hervor, selbst die nicht vorhandene Glocke im Glockenturm.

Faszinierend, dieses Kunstwerk. Wir staunten und bewunderten dieses Objekt beide.

Weiter ging es per Pedes und mit Kompass durch eine Apfelplantage mit riesigen FrĂŒchten zu einem Ă€hnlichen Kunstwerk, welches ich im Internet fand, jedoch von einem anderen KĂŒnstler erschaffen wurde, wenngleich sich die beiden Kunstwerke sehr wohl Ă€hnelten: dasselbe Material, dieselbe Raffinesse.

Auch hier war es wichtig, den richtigen Standort zu wĂ€hlen, um den Schriftzug, ja, es war ein solcher (!), wirklich lesen zu können. Ich liebe so „einfache“, aber sinnige Kunst im öffentlichen Raum, bildende Kunst eben. Falls Ihr es nicht lesen könnt: „Twyfelgrens“.

ZurĂŒck am Fred programmierte ich Yoda auf Niederlande, Schouiven Duivland. In einem Ort Richtung Autobahn fand A. einen GeoCache, perfekt. Nun konnte die Fahrt gen Niederlande wirklich losgehen – A.!, die schicken Dörfer vom Hinweg besuchen wir das nĂ€chste Mal!!! Du weißt ja, aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Der mega schöne Fahrradkreisel und der EisbĂ€r mit Regenschirm an der Eiswaffel sowie die tollen HĂ€user bleiben solange im Kopf, anstatt auf dem Chip.

Kurz vor Ankunft in Zeeland entschieden wir gemeinsam, erst noch einen Abstecher nach Middelburg auf der Halbinsel Walcheren zu einzulegen. Das 1. Mal kam ich völlig anders, aus einer anderen Richtung, in diesen Ort gefahren und dachte anfangs, dass ich noch nie hiergewesen sei. War ich doch aber schon, mehrfach. Hmm. Ja war ich, kannte aber nur alles nördlich des Marktplatzes. Nun erkundeten wir zusammen die ganze Stadt.

Wie schön.

Bei Rebecca in der NĂ€he der Regenschirmstraße fand A. einen ersten GeoCach. Am Hafen mit der wunderschönen SchiffsRĂ€derbrĂŒcke fanden wir fĂŒr A. einen weiteren tollen GeoCach, hatten wir den am Markt leider nicht finden können.

Letzte Etappe: ĂŒber die Deltawerke nach Scharendijke. Nicht der Ort, aber im Hotel selbst hatte sich einiges, wegen CoroDingens verĂ€ndert. NatĂŒrlich mussten wir Fragen beantworten. Auch die, ob wir aus einem Haushalt stammen 😉  Wir bezogen unser Zimmer und fuhren gleich noch einmal los, um uns mit GetrĂ€nken und Nahrung einzudecken. Wie immer setzte ich den Blinker zu frĂŒh, an der Feuerwache 🙂 Im großen TouriCenter fanden wir alles, was der Magen wollte – sogar die erst letzte Woche kennengelernten PecannĂŒsse. Die mussten mit!

PĂŒnktlich zum Sonnenuntergang bezogen wir die einzige Bank am Deich fĂŒr unser leckeres Abendessen und diverse GetrĂ€nke  😀 und bestaunten die Nachttaucher mit dem wunderschönen Sternenzelt darĂŒber, man beachte den „großen Wagen“ 🙂

Gegen halb 10 kam sogar noch ein Trupp Schnorchler vorbei, die ein Nachtschnorcheln veranstalteten. Irre, das hatten wir noch nie gesehen. Wir nannten es ‚CoronaDiving‘, zusammen im HotelLokal sitzen konnte man ja nicht. Als es uns zu kĂŒhl wurde, zogen wir uns aufs Zimmer zurĂŒck und schliefen bald darauf ein.

Samstag

Nach einem ausgiebigen FrĂŒhstĂŒck prĂ€parierten wir unsere Kameras, packten unser Tauchgerödel zusammen und genossen die Zeit bei Krebsen, Garnelen, Schnecken & Co im salzigen NordseeWasser. Wieder am Auto rollte ein Kombi vorbei, in dem A. unsere gemeinsame TauchKumpeline B. entdeckte. Den ganzen Mittag quasselten wir zu viert und verabredeten uns fĂŒr 16 Uhr zu einem gemeinsamen Tauchgang. Zwischendurch fuhren wir in unseren LieblingsTauchshop und gingen im alt bewĂ€hrten EinkaufsCenter noch einmal auf Nahrungssuche. Im ĂŒbrigen setzten wir unsere SchnutenPullis auf, so erkannte jeder, dass wir Deutsche waren. Und ja, wir waren nicht die Einzigen! Und ja, ich fĂŒhlte mich sicherer!

Garnele Details

Noch mehr davon – ich mag das.

Am Nachmittag setzte A. mit dem Tauchen aus, und so tauchten wir zu dritt am hinteren Einstieg ab und ich allein, gefĂŒhlte Stunden spĂ€ter, am selbigen wieder auf. Abgesprochen war eigentlich, dass wir zum vorderen Einstieg tauchen wollten, aber die anderen beiden kamen am mittigen Einstieg raus 😀

Dieser Komoran erwartete mich bereits, denn ich tauchte lange an dieser Ecke mit einem irre großen Schwarm an Kleinfischen, seinem Futter.

Auch diesen Abend verbrachten wir zu zweit am Deich mit diversen Köstlichkeiten und schauten dem Sonnenuntergang zu. Allerdings kam kaum ein Taucher vorbei – diese tranken wohl heute lieber ihr DekoBier 😀

Sonntag

8 Uhr FrĂŒhstĂŒck im Restaurant. Wegen CoroDingens musste man vorher angeben, was man essen wollte, da es natĂŒrlich nicht das obligatorische Buffett gab. Gestern hatten wir unser FrĂŒhstĂŒck auf weniger umbestellt, weil es uns zu viel gewesen war. Nach einem weiteren Kaffee an der frischen Luft rödelte ich meine Klamotten zusammen und ging allein – als Erste und Einzige an diesem Morgen – ins Wasser.

Fast alle Tiere waren gerade am Wachwerden, Putzen, Fressen. So schön anzusehen! Nachdem ich am Vorabend meine UW- Kamera umgestellt hatte, konnte ich nun auch unter Wasser mit der „neuen“ Lampe, meinem Geburtstagsgeschenk, wesentlich besser fokussieren. Perfekt!! Meinen Tauchgang, den ich mit 60 Minuten geplant hatte, genoss ich enorm und war relativ pĂŒnktlich nach 63 Minuten am Ausstieg, wo mich A. bereits erwartete und sich mit mir freute 🙂

Dann ging alles zĂŒgig: Fred beladen, CheckOut, Abfahrt. Vom Hotel in Scharendijke musste ein letzter Abstecher in unseren LieblingsTauchShop des Ortes sein, bevor wir zu den Flamingos auf die Insel Tholen aufbrachen. Als wir Fred am Zappelautomaten parkten, kam gerade ein PĂ€rchen vom Deich, welches mir bestĂ€tigte, dass die Flamingos vor Ort wĂ€ren. Wir freuten uns.

A. war wie ich auch völlig fasziniert von diesen in dieser Gegend (!) freilebenden Tieren. Auf dem Deich kam ich mit einem HollÀnder ins GesprÀch, der mir erzÀhlte und zeigte, in welchen Orten die Flamingos vorher schon versucht haben, heimisch zu werden.

Nach ausgiebigem Genuss dieses rosaroten Anblicks ohne rosarote Brille auf der Nase 😀 beschlossen wir, via Landstraße in Richtung Köln aufzubrechen, so dass wir die Gegend entdecken und den Tag noch weiter gemeinsam  genießen könnten. Einige Stops legten wir ein.

Der 1. Stop war bei den Wildpferden, die wir zufÀllig entdeckten. Weitere FotoStops folgten.

Am schönsten fanden wir den Ort Steenbergen, den wir beim nĂ€chsten Mal nĂ€her erkunden und unbedingt mal fĂŒr ein Abendessen besuchen wollen. Wir kamen durch Örtchen wie Brecht, Malle und Oostmalle 🙂

Mitten im Nichts fuhren wir ĂŒber die niederlĂ€ndische Grenze nach Belgien und erst kurz vor Eindhoven auf die Autobahn

unten machten eine letzte Rast, wobei wir an diesem fremdartigen Schild vorbeifuhren. In Köln kurzes Ausladen und Abschied, weil leider Parkverbotszone, dem Dom zugewunken und zurĂŒck auf die Bahn nach KA.

Ein mega schönes Wochenende in NL war nun vorbei. A. versprochen: bis zu unserem nÀchsten Mal dauert es nicht wieder so ewig!!!

Klick aufs Bild.

3 thoughts on “JGZ-Log9 NL Zeeland die 2. mit A.

  1. Dieses Wochenende war mein schönster Urlaub dieses Jahr. 😉 Nein, im Ernst, es hat nicht nur gut getan, raus zu kommen, sondern es war auch so schön, weil wir so tolle Sachen gesehen haben. HĂ€tte nie geglaubt, daß es in Holland Flamingos oder Wildpferde gibt. Es war rundum relaxed und harmonisch und einfach nur schön. Bin gerne jederzeit wieder dabei, aber zuerst muß ein neuer 7 mm Anzug her. 😉
    Vielen Dank nochmal fĂŒr die schöne Zeit, Andrea

    1. Ja, es war wirklich schön. Und welcher Anzug Dir sympathisch ist, weißt Du ja nun 🙂

      1. Ja, der wird auf jeden Fall bestellt. 🙂 Vielleicht als Weihnachtsgeschenk, falls Weihnachten nicht dieses Jahr auch ausfĂ€llt. 😉 Aber die Fotos sind wunderschön. Vor allem die UW-Fotos. Hammer!

Kommentare sind nicht mehr möglich.